Digitaler Sehstress - Was dagegen hilft

Displays sind heute unser täglicher Begleiter. Täglich schauen wir ungefähr zwei Stunden aufs Smartphone und zusätzlich kommen Zeiten des Fernsehens sowie vor dem Computerbildschirm am Arbeitsplatz dazu. Die Folgen sind oftmals trockene Augen, ein verspannter Nacken oder auch eine unklare Sicht. Fachleute nennen dieses Phänomen "digitalen Sehstress". Die Display strengen das Auge und durch die vielen Reize auch das Gehirn an. Mit ein paar kleinen Maßnahmen kann jedoch der digitale Sehstress verhindert oder zumindest minimiert werden. Im Folgenden geben wir ein paar Tipps, wie Sie digitalen Sehstress im Alltag minimieren können. 

Tipp 1: Bildschirmzeiten bewusst planen

In unserer heutigen Welt sind wir immer erreichbar und schauen quasi ständig auf unser Handydisplay. Wir wollen schließlich wissen, ob uns unsere Freunde neue Nachrichten über WhatsApp geschickt haben oder auch was unsere Freunde Neues auf Facebook gepostet haben. Auch ist natürlich das neuste Foto der eigenen Instagram-Kontakte interessant. Empfehlenswert für eine Reduzierung ist es, digitalen Sehstress  zu planen. Nehmen Sie sich bewusste Auszeiten, in denen Sie die akustischen Benachrichtungen des Handys ausschalten und es beiseite legen. Das wird Ihren Alltag wesentlich entspannter machen und auch ihren Augen helfen, weniger belastet zu werden. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Fernsehen. Gönnen Sie sich Pausen und gehen Sie stattdessen mal an die frische Luft oder verbringen Sie die Zeit mit ihren Freunden oder der Familie. So reduzieren Sie Bildschirmzeit und entlasten somit Ihr Auge. 

Tipp 2: Sehen Sie in die Ferne

Auch Augenübungen können helfen, den digitalen Sehstress zu reduzieren. So kann es hilfreich sein, alle 20 Minuten für 20 Sekunden in einen Abstand von mindestens 20 Metern in die Ferne schauen. Auch kann es helfen, jede Stunde wenigstens 5 Minuten mit dem Blick in die Ferne zu schweifen ohne zu fokussieren. Der Brillenglashersteller Zeiss empfiehlt diese Übungen auf seiner Homepage. Sie trägt dazu bei, dass die Augen entspannt werden und somit der digitale Sehstress reduziert werden kann. So ist Bildschirm-Arbeit weniger anstrengend. 

Tipp 3: In der Mittagspause an die frische Luft

Sollten Sie auf Arbeit am Bildschirm arbeiten, so empfiehlt es sich besonders in der Mittagspause, an die frische Luft zu gehen. Die Luftfeuchtigkeit hilft dabei, die Augen zu befeuchten und gleichzeitig werden kann sich das Auge auf andere Lichtverhältnisse und Entfernungen der Sicht konzentrieren. Auf diese Weise kann den Augen bei digitalem Sehstress ein guter Dienst geleistet werden. Abseits dessen hilft es auch im Büro das Fenster während der Arbeit zu öffnen. Besonders Kontaktlinsen-Träger profitieren von der zusätzlichen Luftfeuchtigkeit, die dadurch in die Räumlichkeiten strömt. 

Tipp 4: Auf die richtige Beleuchtung kommt es an

Wer viel am Bildschirm arbeitet, sollte darauf achten, dass ausreichend hohe Beleuchtung in der Räumlichkeit, in der arbeitet, vorhanden ist. Ansonsten empfehlen sich zusätzliche Lichtquellen, mit deren Hilfe der Effekt des digitalen Sehstresses reduziert werden kann. Alternativ kann in dunkleren Räumen auch die Helligkeit des Bildschirms reduziert werden, um den digitalen Sehstress zu reduzieren. Dabei sollte bei der Beleuchtung nicht unbedingt direkte Sonneneinstrahlung genutzt werden. Eine natürliche Lichtquelle ist dennoch einer künstlichen vorzuziehen. Abseits dessen kann es auch helfen, wenn der Monitor eine bestimmte Größe hat. 17 Zoll und größere Bildschirme sind für entspanntes Sehen sehr hilfreich. 

Tipp 5: Auf den Abstand kommt es an

Damit der Stress beim Sehen nicht zu groß wird, empfiehlt es sich auch, einen bestimmten Abstand zu wahren. Bei der Bildschirmarbeit sind weiten von 50 bis 100 Zentimeter empfehlenswert. Beim Schauen auf das Smartphone sollten es wenigstens 30 Zentimeter sein, damit das Auge nicht zu sehr gestresst wird. Außerdem sollte zumindest beim Computer darauf geachtet werden, dass der Monitor möglichst gerade vor einem steht und nicht schräg. Dabei ist natürlich für entspanntes Lesen auch eine entsprechende Schriftgröße notwendig bei der Nutzung. 

Tipp 6: Eine passende Bildschirm-Brille hilft weiter

Mittlerweile gibt es von zahlreichen Brillenglasfirmen spezielle Gläser für digitales Sehen. Diese helfen unter anderem weiter, wenn Sie viel am Bildschirm arbeiten müssen. Die Gläser sind extra für eine intensive Bildschirm-Nutzung ausgelegt, sodass Ihre Augen entspannter auf das Display blicken und Folgeerscheinungen von viel Bildschirmarbeit reduziert werden können. Sie haben Interesse an einer solchen Brille für Bildschirmarbeit? Dann kontaktieren Sie uns gern. Wir führen unter anderem passende Gläser gegen digitalen Sehstress von Zeiss.